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Sonnenschein – die kleine Freude des Alltags

Ist Schutz vor UV-Strahlen auch in der Mittagspause oder nach Feierabend nötig?

Darmstadt, 28. März 2017 - Rund um den Tag des Sonnen-schutzes (21. Juni) stellt die Initiative „Sonnenschutz? – Sonnenklar!“ wieder kostenfrei Informationsmaterial zur Verfügung und koordiniert die bundesweit stattfindenden Beratungsaktionen, an denen sich u. a. Apotheken, Sportvereine und Gesundheitsämter aktiv beteiligen. In diesem Jahr widmet sich die Aktion der Fragestellung: Ist Schutz vor UV-Strahlen auch in der Mittagspause oder nach Feierabend nötig?

Mittags mal kurz die Sonne genießen oder nach Feierabend noch die letzten Tagesstrahlen der Sonne nutzen. Zunehmend haben sich Menschen daran gewöhnt, verfügbare Zeitfenster optimal zu nutzen. Wer morgens zur Arbeit hastet, möchte zumindest in der Mittagspause Sonne genießen und entspannen. Meist steht auch der Feierabend ganz im Zeichen der maximalen Nutzeneffektivität – also die Freizeit, die an normalen Tagen zur Verfügung steht, für kleine Freuden des Alltags zu nutzen. Ob es nun das Verschnaufen in der Sonne ist, oder das unterhaltsame Treffen mit Freuden im Straßencafé oder Gartenrestaurant. „Nutzenoptimierer“ bevorzugen die Kombination aus „Sonnengenuss und Menschen begegnen“, getreu dem Motto „zwei Fliegen mit einer Klappe“.

Für den Sommerurlaub oder die Freiluftvergnügungen am Wochenende, ob Radausflüge, Jogging oder Schwimmbadspaß, gehört Sonnenschutz mittlerweile selbstverständlich zu den üblichen Schutzvorkehrungen gegen Sonnenbrand, frühzeitige Hautalterung und Hautkrebsrisiken. Weshalb ist der Sonnenschutz auch im Alltag sinnvoll und wichtig? Sogar an schattigen Plätzen kann die UV-Strahlung der Sonne im Sommer recht hoch sein und typische leichte Kleidung aus Baumwolle, Leinen, Viskose oder Modal bietet lediglich einen geringen Schutz vor dem Durchdringen des Sonnenlichts. Die Verwendung eines Sonnenschutzmittels ist also auch für Mittagspause und ggf. auch Feierabend ratsam. Wer vorsorglich schon morgens eine Tagescreme mit UV-Schutz verwendet, trifft zwar wieder „zwei Fliegen mit einer Klappe“, erspart sich ein notwendiges Nachcremen vor der Mittagspause aber nicht. Auch dann ist die schützende Nachversorgung, genauso wie bei der Verwendung einer Sonnenschutzcreme, erforderlich.

Auch ein nur kurzer Aufenthalt in der Mittagsonne kann schon zu ersten Anzeichen eines Sonnenbrandes führen. „Beim Eincremen werden oft bestimmte Hautstellen wie die Ohren, der Nacken, der Haaransatz, die Handrücken vergessen. Dieses Vergessen wird dann häufig mit Sonnenbrand und den hautschädigenden Folgen bestraft“, so die Hautärztin Dr. Bayerl. Der Sonnenbrand ist nur das akute Anzeichen für Strahlenschäden an der Haut. Er ist meist recht schnell wieder abgeheilt und noch schneller wieder vergessen. Doch hinter dem Sonnenbrand verbergen sich dauerhafte Schädigungen der Hautzellen. Insbesondere die kurzwellige UVB-Strahlung schädigt, ähnlich wie beim Sonnenbrand, die Hornhaut und die Bindehaut unserer Augen - Sonnenbrille oder Kontaktlinsen mit UV-Schutz sind deshalb gerade im Sommer unabdingbar.

Weitere Informationen zum Sonnenschutz im Internet unter http://www.sonnenschutz-sonnenklar.info. Außerdem stellt die Initiative „Sonnenschutz? – Sonnenklar!“ kostenfrei eine App für Smartphones zur Verfügung, die praktische Hilfe zur Bestimmung des erforderlich en Lichtschutzfaktor (LSF), je nach Hauttyp und Aufenthaltsort bietet.

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